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Ruanda

Ruanda ist ein kleiner Binnenstaat im Osten Afrikas. Aufgrund seiner Geographie wird Ruanda auch als "Land der tausend Hügel" bezeichnet. Touristen reisen gerne nach Ruanda, um in manchen Gebieten die sehr seltenen Berggorillas in freier Wildbahn zu beobachten.

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Land & Leute

LAGE

Ruanda ist ein Binnenstaat in Ost-Zentralafrika und grenzt im Osten an Tansania, im Süden an Burundi, im Norden an Uganda und im Westen an die Demokratische Republik Kongo. 

Der Karisimbi ist ein schlafender Vulkan und gleichzeitig mit seinen 4.507 Metern der höchste Punkt des Landes. Die Gesamtfläche des Landes umfasst 26.000 Quadratkilometer.

BEVÖLKERUNG

In Ruanda ist die Bevölkerung in drei verschiedene Ethnien unterteilt: die Hutu, die Tutsi und die Twa. Die kleinste ethnische Gruppe sind die Twa, die gleichzeitig auch die Ureinwohner Ruandas sind. Sie bilden lediglich 1% der Gesamtbevölkerung und werden als Randgruppe der Gesellschaft behandelt.

Die im 14. Jahrhundert vom Bantustamm aus dem Nordwesten Afrikas eingewanderten Hutus, wurde durch den Ackerbau sesshaft und bilden mit 90% der Bevölkerung die größte Ethnie des Landes. 

Im 15. und 16. Jahrhundert wanderten aus dem Nordosten Afrikas die Tutsi ein, die als traditionelle Viehzüchter ebenfalls vom nahrhaften Boden Ruandas profitierten. Ungefähr 9% der Gesamtbevölkerung Ruandas sind Tutsi, die ein eher europäisch angelegtes Aussehen haben.

RUANDAS STÄDTE

KIGALI

Kigali ist die Hauptstadt von Ruanda mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern und liegt im Zentrum des Landes am Kagera. Kigali wurde 1907 vom damaligen deutschen Richard Kandt gegründet und gehörte bis 1916 zu Deutsch-Ostafrika. Danach wurde die Stadt unter das belgische Völkerbundmandat gestellt. Nach der Aufteilung des Ruanda-Urundi Territoriums in Ruanda und Burundi wurde Kigali 1962 offizielle die Hauptstadt des Landes.
Die wirtschaftliche Grundlage der Stadt ist der Handel mit Kaffee, Vieh und Zinnerz sowie verarbeitende Industrie.
Die Hauptstadt verfügt mit dem Kigali International Airport über einen internationalen Airport, der via Addis Abeba und Nairobi das Land mit europäischen Staaten verbindet.

BUTARE

Butare ist eine Stadt im Süden Ruandas mit circa 70.000 Einwohnern. Die Stadt wurde 1920 gegründet und bildet heute das kulturelle Zentrum des Landes. Der Name stammt von der belgischen Königin Astrida. Butare war die Hauptstadt des ehemaligen von Belgien kontrollierten Ruanda-Urundi Territoriums.
Butare ist Sitz der nationalen Universität mit circa 8.000 Studenten sowie dem Nationalmuseum des Landes mit einigen vorkolonialen Ausstellungsstücken.

GITARAMA

Gitarama ist nach Kigali die zweitgrößte Stadt des Landes und liegt westlich der Hauptstadt. Im Jahr 1961 wurde in Gitarama überraschend der sogenannte "Staatsstreich von Gitarama" ausgerufen. Auf einer Konferenz von Bürgermeistern und Kommunalvertretern wurde  eine Übergangsparlament, -Präsident und -Verfassung bestimmt. Das bedeutete, das Ende der Monarchie und der Ausruf zur Republik Ruanda.

GESCHICHTE

Die ältere und jüngere Geschichte Ruandas hat maßgeblich Einfluss auf die Politik und die Überwindung der Spaltung der Gesellschaft. Die Urbevölkerung der Twa wurde von Viehzüchtern und Bauerngruppen verdrängt und es entwickelten sich kleine feudale Herrschaftsgebiete. Ruanda wurde ab dem 16. Jahrhundert von einem König geleitet, der seinen Machtbereich stetig erweiterte und dadurch die Dimensionen des heutigen Staatsgebiets erreichte.

Ruanda wurde ab 1890 der deutschen Kolonialregierung zugesprochen und gehörte damit zur Deutsch-Ostafrika Kolonie. Neben dem Beginn der Missionierung wurden auch Stützpunkte wie Kigali gegründet. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Belgien das Mandat für Ruanda zugesprochen. Während der Kolonialzeit und der Missionstätigkeit verschärfte sich der Konflikt zwischen Tutsi, Hutu und den Twa.

Auf dem Weg zur Unabhängigkeit nahmen die Spannungen zwischen den von Kolonialmächten bevorzugten Tutsi und den vernachlässigten Hutu zu. Kurz vor der Unabhängigkeit setzte die belgische Regierung den König ab und beendete so die Monarchie.

In den folgenden Jahren verstärkten sich die Spannungen weiterhin, welche vorwiegend durch einen Militärputsch des von Hutu bevorzugten Armeechefs Habyarimana und der extremistischen FPR-Partei (Front Patriotique Rwandais) gekennzeichnet war. Seinen Höhepunkt erreichte der Konflikt am 06.04.1994, wo nach dem Abschuss des Präsidentenflugzeuges von Habyarimana das Blutvergießen in Ruanda begann. Innerhalb weniger Wochen wurden bis zu 1 Millionen Menschen hauptsächlich Tutsi ermordet. Erst mit dem Sieg der FPR im Juli 1994 endete das Massaker im Land.

Neuer Präsident wurde Pasteur Bizimungu und Vizepräsident Paul Kagame, der 2000 und 2010 als Präsident bestätigt wurde. Die Regierung untersagt die ethnische Einteilung und schaffte es nach der völligen Zerstörung des Landes, heute zu einem der besten entwickelten Länder Afrikas zu zählen.

WIRTSCHAFT

Die ohnehin schon schwache Wirtschaft Ruandas wurde durch den Völkermord von 1994 weiter geschädigt und die Bevölkerung verarmte. Ruanda gehörte nach 1994 zu den ärmsten Ländern Afrikas trotz des fruchtbaren und nährstoffreichen Bodens. 

Nur mit viel Unterstützung, Nothilfen und engagierter Entwicklungszusammenarbeit von den großen Mächten wie USA, der EU und auch China, befindet sich Ruanda seit mehreren Jahren in einer stabilen Wachstumsphase.  

Durch die beachtlichen Fortschritte in der Stabilisierung und Wiederbelebung der Wirtschaft konnte das Bruttoinlandsprodukt in den letzten Jahren stetig steigen. Allerdings hat die Armut im selben Zeitraum zugenommen und auch die Nahrungsmittelproduktion stellt nur 80% des Bedarfs her, so dass es regelmäßig zu regionalen und saisonalen Hungersnöten kommt.

Für den Export werden vorwiegend Kaffee und Tee angebaut, weiter werden Bananen, Bohnen, Mais, Hirse und Süßkartoffeln kultiviert.

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