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Simbabwe

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Land & Leute

Lage

Simbabwe, das ehemalige Südrhodesien, ist ein Binnenstaat im südlichen Afrika. Der Name Simbabwe geht auf die heute Great Zimbabwe genannte Ruinenstätte zurück, die größten vorkolonialen Steinbauten im südlichen Afrika. Das Land liegt zwischen den Breitengraden 16° und 22° Süd und den Längengraden 26° und 33° Ost und hat als reiner Binnenstaat keinen eigenen Zugang zum Meer. Es grenzt an Südafrika, Botswana, Sambia (ehemals Nordrhodesien) und Mosambik. Der Sambesi bildet die nördliche Grenze zu Sambia. Simbabwe hat eine Fläche von 390.757 km², wovon 3910 km² Wasser sind. Die Gesamtfläche des Landes entspricht ungefähr der Fläche von Deutschland und den Niederlanden. Die höchste Erhebung ist der Inyangani mit 2592 m, der im östlichen Hochland nördlich von Mutare im Nyanga-Nationalpark liegt.

Bevölkerung

Der größte Teil der Bevölkerung wird mit ca. 70 % von den Shona gestellt. Daneben spielen noch die Ndebele mit etwa 13 % eine wichtige Rolle, ferner gibt es die Chewa. Schätzungsweise weniger als 20.000 Europäer leben heute noch im Land. Seit der Gründung der britischen Kolonie Rhodesien durch ihren Namensgeber Cecil Rhodes im 19. Jahrhundert wanderten weiße Händler und Farmer aus Europa und Südafrika ein, die um die Mitte des 20. Jahrhunderts knapp fünf Prozent der Bevölkerung stellten. Doch schon bald nach der Unabhängigkeit des heutigen Simbabwe ging deren Zahl zurück.

85 % der Bevölkerung sind Christen und 62 % gehen regelmäßig in christliche Kirchen. Die größten christlichen Gemeinden sind die Anglikanische, Römisch-Katholische und Methodistische Kirche. Wie in den meisten anderen ehemaligen europäischen Kolonien mischen sich Reste lokaler Religionen aus der Zeit vor der Christianisierung in den christlichen Glauben. Daneben und teilweise mit christlichen Glaubensinhalten vermischt gibt es naturreligiöse Vorstellungen wie Ahnenkult, Besessenheitskulte wie Mashawe und Heilserwartungen. Der traditionelle Himmelsgott der Shona ist Mwari, das höchste Prinzip. Weniger als ein Prozent der Bevölkerung sind Muslime.

Die Amtssprachen sind Englisch, Shona und Ndebele.

Simbabwes Städte

HARARE

Harare (bis 18. April 1982 Salisbury) ist die größte Stadt und Hauptstadt Simbabwes und liegt im Westen der Provinz Mashonaland im nördlichen Zentralteil des Landes. Im Stadtgebiet leben rund 1,6 Millionen Menschen, im Ballungsraum sind es ca. 2,9 Millionen. Größter Vorort ist Chitungwiza südlich des Flughafen Harare International mit rund 350.000 Einwohnern. Harare wurde 1890 als Fort Salisbury von Cecil Rhodes auf dem Gebiet des Schona-Häuptlings Harare gegründet. An dieser Stelle befindet sich heute der African Union Square. Rhodes nannte die Stadt nach dem britischen Premierminister Lord Salisbury. 1923 bekam das Fort mit dem Sitz der Kolonialregierung auch die Stadtrechte. Zwischen 1953 und 1963 war Salisbury Hauptstadt der Föderation von Rhodesien und Njassaland. Nach der Unabhängigkeit Simbabwes 1980 wurde der Name nach dem Häuptling des Volks, welches hier ursprünglich lebte, in Harare geändert (18. April 1982). Die Umbenennung der Hauptstadt sowie anderer Orte stellte auch eine Distanzierung zur kolonialen Vergangenheit dar. Harare ist ein Handelszentrum für Tabak, Baumwolle und Zitrusfrüchte. Mit dem internationalen Flughafen und wichtigen Straßenverbindungen ist Harare der Verkehrsknoten in Simbabwe.

Sehenswert in Harare: Das Queen Victoria Museum, die National Gallery of Zimbabwe

BULAWAYO

Bulawayo ist eine Stadt im Südwesten des Landes, sie hat innerhalb Simbabwes Provinzstatus und ist gleichzeitig Hauptstadt der Provinz Matabeleland North. Mit 1.500.000 Einwohnern ist sie nach Harare die zweitgrößte Stadt des Landes. Bulawayo wurde 1893 von Cecil John Rhodes nach dem britischen Sieg über den König der Matabele Lobengula an der Stelle des in der Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen Kraals Gubulawayo neu gegründet und 1894 an ihren heutigen, etwas südlich gelegenen, Platz verlegt. Bereits drei Jahre später wurde sie an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Seit 1943 ist der Ort eine Stadt. Die Stadt liegt am Fluss Matsheumhlope auf etwa 1340 m über dem Meeresspiegel. An Betrieben gibt es Textil-, Metallwaren- und Reifenindustrie sowie Brauereien, Druckereien und Verlage. Die Stadt ist Handelszentrum für die landwirtschaftlichen Produkte des Umlands. Sie ist Bahnknotenpunkt mit Strecken nach Victoria Falls / Livingstone, Plumtree / Gaborone, Harare und Beitbridge. Seit 1927 besteht die Technische Hochschule.

Sehenswert in Bulawayo: Ruinen von Khami (UNESCO Weltkulturerbe), nationales Eisenbahnmuseum, naturhistorisches Museum

Geschichte

Vor ca. 2000 Jahren begannen Völker der Bantu in dieses Gebiet zu migrieren. Dies schließt auch die Vorfahren der Shona mit ein, die heute den größten Teil der Bevölkerung stellen. Zur Zeit des europäischen Mittelalters schufen hier Bantu, Vorfahren der heutigen Shona, eine Zivilisation, deren bedeutendstes Zeugnis die Ruinen von Great Zimbabwe sind. Wichtige Quelle des Reichtums war der Handel mit der ostafrikanischen Küste, wo seit dem frühen 10. Jahrhundert regelmäßig muslimische Handelsleute verkehrten, alsbald auch Niederlassungen gründeten. Von deren Swahili-Kultur unterschied sich die Simbabwe-Kultur dabei deutlich. 1837 wurden die Shona-Staaten von den Ndebele unterworfen, die im Zuge der Mfecane aus dem heutigen Südafrika nach Norden gewandert waren. Ab 1893 erwarb C. J. Rhodes das Ndebeleland und überließ die Förderung der Bodenschätze, das fruchtbare Land und die Nutzung der Arbeitskraft der Einheimischen den europäischen Einwanderern. Nach ihm benannt, entstand im Binnenland des südlichen Afrika die Kolonie Rhodesien, die 1911 in Nordrhodesien, das heutige Sambia, und Südrhodesien, das heutige Simbabwe, geteilt wurde. Dieser durch sein mildes Klima begünstigte Teil wurde 1922 zur Siedlungskolonie.

Nach der Unabhängigkeit Simbabwes im Jahr 1980 galt das Land lange Zeit als Vorbild für eine friedliche, post-koloniale Transformation. Die soziale und politische Lage hatte sich von 1991 bis 2009 jedoch wieder deutlich verschlechtert, und es lebten vier bis fünf Millionen Simbabwer im Exil. Faktisch ist Simbabwe seit der weißen Siedlerrevolte gegen das Vereinigte Königreich 1965 als Rhodesien unabhängig, rechtlich seit 1980 als Simbabwe. (Süd-)Rhodesien war entsprechend der Entwicklung in den anderen britischen Siedlungskolonien formal eine parlamentarische Demokratie, in der jedoch der schwarzen Mehrheitsbevölkerung erst 1978 vergleichbare politische Teilnahmsrechte gewährt wurden. An der Spitze der Regierung stand ein Premierminister, Staatsoberhaupt war zunächst nach der einseitigen Erklärung der Unabhängigkeit am 11. November 1965 weiterhin die britische Königin, vertreten durch einen Officer Administering the Government of Rhodesia, ab Inkrafttreten der republikanischen Verfassung am 2. März 1970 ein Präsident.

Wirtschaft

Tabak, Zucker, Kaffee, Baumwolle, Tee und Erdnüsse sind die Hauptexportgüter. Im Rahmen des Dritten Lomé-Abkommens liefert Simbabwe Rindfleisch bester Qualität an die EU-Länder. Die Bergbauindustrie ist ebenfalls von großer Bedeutung. Chrom, Kupfer, Wolfram und Asbest werden exportiert. Steinkohle ist eine der Hauptenergiequellen Simbabwes. Die metallverarbeitende Industrie liefert u. a. Eisenlegierungen und Feingold für den Export. Die herstellende Industrie ist relativ gut entwickelt. Die Regierung setzt auf diesen Wirtschaftszweig große Hoffnungen und sieht in ihm einen der Garanten für ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum. Nach jahrelanger Debatte wurden eine Landreform sowie eine Liberalisierung des Handels eingeführt. In diesem Sektor eröffnen sich Möglichkeiten für europäische Exporteure, da viele der verwendeten Maschinen und Geräte veraltet sind. Simbabwe ist in gewisser Hinsicht auch heute noch wirtschaftlich von Südafrika abhängig. Dies betrifft nicht nur den Import von Fertigwaren, sondern auch den Warenexport auf dem Seeweg, da Simbabwe ein Binnenland ist und keinen eigenen Seehafen hat.

Neben Südafrika bezieht Simbabwe seine Importe hauptsächlich aus Großbritannien. Die Briten sind ihrerseits Hauptabnehmer simbabwischer Güter, andere wichtige Handelspartner sind Deutschland, Japan und die USA. Der Simbabwe-Dollar wurde eingeführt, nachdem 1980 eine schwarze Mehrheitsregierung an die Macht kam. Nach einer Hyperinflation wurde seine Funktion als gesetzliches Zahlungsmittel am 12. April 2009 für mindestens ein Jahr ausgesetzt, da er im Zahlungsverkehr faktisch von ausländischen Währungen verdrängt worden war. Bereits im Januar 2009 wurden mehrere ausländische Zahlungsmittel zugelassen, darunter Euro, USD und Südafrikanischer Rand.

Warum Simbabwe?

Simbabwe - Die Heimat der Victora Falls.

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