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Schatzsuche in Uganda mit Jeremy Kitchen

Als wir im Team darüber gesprochen haben, was unsere persönlichen Reise-Highlights in diesem Jahr waren, waren meine Kolleginnen sich schnell einig: "bei dir muss das ja das Gorilla-Tracking sein". Ich selbst war mir da aber gar nicht so sicher, denn es gab einen Moment während meiner Uganda-Reise, den ich als viel intensiver wahrgenommen habe: das Schimpansen-Tracking in der Kyambura-Schlucht des Queen Elizabeth Nationalparks. Warum das so ist, möchte ich Ihnen gerne erzählen:

Vor dem Gorilla-Tracking übernachtet man ja bereits eine Nacht im Bwindi Nationalpark - ist also quasi schon mitten im Regenwald, wenn am nächsten Tag das Tracking startet. Natürlich ist man dabei gespannt, was einen erwartet. Trotzdem war die Vorfreude auf das Schimpansen-Tracking bei mir größer, was einfach an der Landschaft lag. Während der Erklärungen des Rangers steht man am Rand der Kyambura-Schlucht, die sich V-förmig in die Landschaft des Queen Elizabeth NP eingegraben hat. Von unten hört man Wasser rauschen und die verschiedenen Geräusche des Waldes: da das heisere Rufen eines Affen, dort das Rascheln der Blätter. Wenn man dann die steilen Wände der Schlucht hinunterklettert, ist einem viel bewusster, dass man jetzt - in diesem Moment - den Lebensraum der Schimpansen betritt und wir hier nur Besucher sind.

Unser Ranger erklärt uns zuerst ein paar Dinge zu den verschiedenen Affenarten, die hier vorkommen und nach ein paar Minuten steigt die Spannung, als wir die ersten Nester in den Baumkronen erspähen. Die Schimpansen bauen sich jeden Abend ein neues "Zuhause" und auch wenn die Nester hier ein paar Tage alt sind - wir sind auf der richtigen Spur. Bewegung kommt in die Gruppe, als in der Ferne die Rufe der Schimpansen zu hören sind. Unser Ranger treibt die Gruppe zur Eile an: "Run, run!" und ab geht es durch das Dickicht des Waldes. Am Morgen "unterhalten" sich die Affen noch lautstark, aber wenn sie sich zum Essen in den Baumwipfeln niederlassen und leise sind, wären sie kaum noch zu entdecken. Deshalb haben wir es jetzt eilig, die Gruppe zu finden. Anders als beim Gorilla-Tracking läuft uns hier eben keine Gruppe von Fährtensuchern - Tracker - voraus; wir sind auf uns gestellt. Und schließlich - nach Überquerung des Flusses auf einer wackeligen Brücke - stehen wir mittendrin. In den Baumkronen über uns springen die Schimpansen hin und her, ihre Rufe hallen durch den Wald und plötzlich läuft ein Teil der Affenbande auch am Boden an uns vorbei. Dass man 7 Meter Abstand halten soll, hat den Affen scheinbar keiner gesagt, denn sie laufen näher an uns heran, während wir uns vom Weg zurückziehen und den Herren des Waldes Platz machen.

Dieses wilde Treiben - viel Bewegung in der Gruppe, laute Rufe der Tiere und das alles am Boden einer Schlucht - macht das Schimpansen-Tracking für mich persönlich intensiver als die Beobachtung der Gorillas, die sich eher langsam bewegen und in der Stunde unseres Besuchs fast lautlos sind.

Nach meiner Reise bin ich mir sicher: ein wahres Juwel Ugandas liegt am Grund der Kyambura-Schlucht und jeder Afrika-begeisterte Reisende sollte es einmal besucht haben!

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