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Safaritraum Kenia

Das Abenteuer beginnt!

Mulmig blicke ich auf das Kleinflugzeug auf dem Rollfeld und frage mich wie ich den Flug wohl überstehen soll, kleine Flugzeuge sind wirklich nicht mein Ding. Ich sitze am Wilson Airport in Nairobi und in wenigen Minuten startet unser Flug nach Nanyuki, der Hauptstadt des Laikipia Countys in Kenia. Unser Ziel ist das Ol Pejeta Conservancy mit seinem Nashorn Aufzuchtprogramm und dem Schimpansen Schutzgebiet. Der Aufruf unseres Fluges reißt mich aus meinen Gedanken, es geht los. Begleitet von einem Flughafenmitarbeiter gehen wir zum Flugzeug und werden per Handschlag von unserem Piloten begrüßt. Im Flugzeug gilt first come first serve, wer zuerst einsteigt sichert sich den besten Platz. Da wir nur zu sechst sind hat jeder "das Glück" einen Fensterplatz zu bekommen. Das Flugzeug rollt los, ich werde noch nervöser und lege mir gewohnte Töne auf die Ohren um das Motorengeräusch zu übertönen. Die ersten 15 Minuten des Fluges vergehen mit kleineren Turbulenzen, danach erstaunlich ruhig und ich wage zu sagen, dass ich fast entspannt bin. Der einstündige Flug vergeht schnell, mit schöner Aussicht über Hügel und Täler in Richtung Südwesten.

Hoffnung für die Schimpansen

Am Flugplatz in Nanyuki werden wir von einem Campfahrzeug abgeholt und wir fahren ca. 20 Minuten zum Sweetwaters Serena Camp. Das Camp ist sehr schön. Vom Haupthaus mit Rezeption und Restaurant gelangt man über kleine Wege zu den verschiedenen Zelten welche in 2er Reihen mit Blick auf das eigene Wasserloch errichtet wurden. Das Wasserloch ist nur durch einen Graben mit Stromzaun von den Zelten getrennt. Einige kleinere Antilopen und Kudus tummeln sich am Wasserloch. Ich bin gespannt wie es hier wohl in der Dunkelheit aussieht. Nach einem leckeren Mittagessen und einem kurzen Rundgang im Camp erwartet uns unsere erste Pirschfahrt im Ol Pejeta Conservancy. Nach nur 10-minütiger Fahrt hält unser Fahrer, er hat die ersten Elefanten im Gebüsch entdeckt. Wir sind hin und weg. Etwa fünf Tiere nähern sich gemächlich unserem Fahrzeug. Sie lassen sich überhaupt nicht von uns stören und setzten ihren Weg einfach fort. Wir sind überwältigt und freuen uns über einen so schönen Safaristart. Nach wenigen Fahrminuten erreichen wir das Schimpansen Schutzgebiet. Hier werden aus Gefangenschaft befreite Schimpansen zusammengeführt und leben in zwei Gruppen jeweils in einem großen eingezäunten Areal. Die Tiere leben quasi "in Freiheit" in der freien Natur und sind durch die Zäune vor Feinden geschützt, da sie in der richtigen Natur nicht überlebensfähig sind. Die Tiere werden durch die Pfleger liebevoll versorgt und gefüttert da sie nie gelernt haben sich selbst zu versorgen. Wir erfahren viel über die Arbeit im Schutzgebiet sowie über einzelne Tiere und ihre Leidensgeschichten. Es ist ergreifend und verstörend zugleich wie man diesen Tieren nur solch eine Grausamkeit antun konnte. Umso schöner zu sehen, dass sie hier ein neues Zuhause gefunden haben.

Auf Pirschfahrt im Reich der Tiere!

Nach ca. einer Stunde setzten wir unsere Pirschfahrt fort und sind umgehend wieder im Safarimodus, jeder hält Ausschau nach dem nächsten Tier. In den nächsten zwei Stunden sehen wir Elefanten, Gnus, Büffel, Nashörner und viele Gazellen, Antilopen und Kudus. Als Abschluss überqueren wir die Äquatorlinie und begeben uns kurz vor Sonnenuntergang zurück in Richtung Camp. Auf dem Rückweg sind wir alle erschöpft aber sehr zufrieden über diesen schönen ersten Safaritag. Im Camp machen wir uns kurz frisch und pünktlich zum Abendessen tauchen mehrere Elefanten am Wasserloch auf. Nach dem Abendessen verkriechen wir uns in unsere Zelte wo uns eine schöne, warme Wärmflasche im Bett erwartet - eine tolle Überraschung denn es ist nach Sonnenuntergang ziemlich schnell kühl geworden und die Zelte sind nicht beheizt. An nächsten Morgen heißt es Abschiednehmen vom Serena Camp.

Das Dach Kenias

Nach dem Frühstück begeben wir uns auf den etwa 1 ½ Stündigen Weg zum Mount Kenya zur Serena Mountain Lodge. Die Fahrt kommt uns kurzweilig vor, wir beobachten das Treiben entlang der Straße, die verschiedenen Landschaften und Tiere. Je höher wir fahren desto mehr verändert sich die Vegetation in eine Art Dschungel. Es wird merklich kühler und feuchter. Schließlich erreichen wir die Lodge die sich perfekt in die Natur einfügt. Das Gebäude wurde komplett aus Holz errichtet und erinnert mit seiner Einrichtung an eine österreichische Berghütte mitten in Kenya. Die Zimmer sind einfach aber sehr schön, jedes verfügt über einen eigenen Balkon mit Bank und Sicht auf das hauseigene Wasserloch. Am Nachmittag steht ein Bushwalk mit unserem Guide und einem bewaffneten Ranger an. Wir erfahren viel über den Wald, die einzelnen Pflanzen und Bäume sowie die Tiere - diese lassen sich leider nicht blicken. Trotzdem ist der Weg sehr schön, nicht zu anstrengend trotz unserer Höhe von fast 2.134 Metern. Nach unserer Rückkehr tummeln sich am Wasserloch einige Tiere. Zum Abschluss des Tages erwartet uns ein unfassbar leckeres a la carte Abendessen in hoher Qualität. Anschließend erfahren wir in einer kurzen Präsentation mehr über den Bau der Lodge, die verschiedenen Tiere in der Region sowie die angebotenen, mehrtägigen Wanderungen auf und um den Mount Kenya. Der Abend endet mit leckeren Drinks am Kamin.

Safari at it´s Best - die Massai Mara!

Am nächsten Morgen starten wir nach dem Frühstück zum Airstrip zu unserem Weiterflug in die Masai Mara. Das Kleinflugzeug wartet bereits auf uns und diesmal bin ich während des Fluges erstaunlich relaxed. Der Flug ist sehr ruhig und kurzweilig. Unter uns erstreckt sich die Weite der Masai Mara. Wir sehen Herden von Zebras, Gnus und Elefanten direkt unter uns. Beim Landeanflug auf den Airstrip sehen wir Elefanten und Büffel direkt neben der Landebahn, einfach unvergleichlich! Wir werden am Airstrip von unserem Fahrer erwartet und fahren nur ca. 5 Minuten zur Mara Serena Lodge. Die Lodge liegt traumhaft auf einem Hügel. Zur linken Seite schaut man direkt auf den Mara River, zur rechten Seite erstreckt sich die schier unendliche Weite der Masai Mara. Wir genießen ein Mittagessen in der Sonne und starten anschließend zu unserem ersten Game Drive. Unser Fahrer Paul erläutert uns alle Tiere und Pflanzen und beantwortet geduldig unsere Fragen. Nach kurzer Fahrt entlang des Mara River entdecken wir die erste kleine Herde von Zebras welche versuchen den Fluss zu überqueren. Plötzlich bekommt Paul einen Funkspruch und wir machen uns schnell auf dem Weg zum ersten Highlight wie er sagt. Nach ca. 15-minütiger Fahrt mit Sichtung einiger Giraffen, Elefanten und Büffel erreichen wir unser Ziel. Nah des River in etwas höherem Gras entdecken wir ein Nashorn. Majestätisch steht das Tier einige Meter entfernt, beäugt uns kritisch, lässt sich von uns aber nicht weiter stören. Einfach ein tolles Erlebnis! Um das Tier nicht weiter zu stören fahren wir weiter und beobachten in aller Ruhe viele weitere Elefanten, Zebras und Gnus. Plötzlich wieder ein Funkspruch, Paul gibt Gas und verspricht uns eine Katze am nächsten Halt. Und tatsächlich aus der Ferne sehen wir bereits zwei weitere Fahrzeuge, als wir uns nähern entdecken wir den Geparden welcher ca. 15 Meter entfern im Gras liegt und zu schlafen scheint. Immer mal wieder öffnet er ein Auge und schaut in Richtung der Fahrzeuge. Wir sind ganz still und genießen den Anblick dieses wunderschönen Tieres! Wir setzen unseren Weg fort erblicken auf dem Rückweg zur Lodge noch 2 Löwinnen, Schakale, Hyänen, viele Elefanten, Büffel und kleinere Antilopen. Während der Rückfahrt resümiere ich über den Tag, ich bin müde von den vielen Eindrücken aber unfassbar glücklich. All diese Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen ist einfach unfassbar schön, aufregend und atemberaubend. Meine Mitreisenden und ich sind uns einig, Safari macht glücklich! Nach Rückankunft in der Lodge und einer schnellen Dusche genießen wir unser Abendessen und den Ausblick unserer Lodge.

Frühstück mit Hippo & Co

Die Nacht ist kurz, denn um 6 Uhr starten wir, ohne Frühstück zur Morgenpirsch. Wir starten bei Dunkelheit und langsam erhebt sich die Sonne am Horizont. Das Licht ist so anders am Morgen und wunderschön. Die Landschaft und Tiere scheinen förmlich zu leuchten. Wieder sind wir vom Glück verfolgt und sehen Herden von Büffeln, Elefanten, einige Löwinnen, Hyänen, verschiedenste Vögel, Warzenschweine, Zebras und Antilopen. Nach ca. 2 Stunden verspricht uns unser Guide ein abschließendes Highlight am nächsten Halt. Wir steuern den Mara River an und aus dem Nichts steht neben der Straße ein Masai. Wir werden begrüßt und folgen ihm zu Fuß durch Büsche und Bäume in Richtung Fluss. Wir stehen direkt oberhalb des Flusses und sehen unzählige Flusspferde welche dicht an dicht im Wasser stehen und immer wieder auf- und abtauchen. Der Masai beruhigt uns, die Flusspferde verlassen das Wasser nur bei Nacht! Nach kurzem Spaziergang entlang des Flusses erwartet uns ein weitere Masai und begrüßt uns zum "Hippo Pool Breakfast". Die Lodge hat uns ein perfektes Frühstück direkt am Fluss vorbereitet. Es erwarten uns gedeckte Tische, Begrüßungssekt, ein Frühstückbuffet welches keine Wünsche offenlässt und eine atemberaubende Location.

Kwa heri - bis bald in Kenia!

Leider vergeht die Zeit viel zu schnell und wir müssen und von diesem tollen Platz verabschieden denn unser Flieger zurück nach Nairobi erwartet uns bald. Schnell geht es zurück zur Lodge, wir haben noch die Gelegenheit einige Zeit die schöne Aussicht zu genießen und fahren schon bald zurück zum Airstrip. Jetzt heißt es Abschied nehmen von unserem Guide Paul, der wunderschönen Lodge und den traumhaft vielen Tieren. Uns beschleicht ein Gefühl von Abschiedsschmerz gepaart mit Glück über die tollen vergangenen Tage und dem Versprechen diesen wunderschönen Ort unbedingt noch einmal zu besuchen.

Ihre Janina Dülberg

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