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Namibia - Endlose Weite

"Endlose Weite" - mit diesem Slogan wirbt Namibia international um Besucher. Und genau das ist auch einer meiner ersten Eindrücke von diesem fantastischen Land, als ich es im November 2015 zum ersten Mal besuche.

Der Direktflug der Condor von Frankfurt nach Windhoek hat mich und meine Mitreisenden bequem über Nacht nach Afrika gebracht. Ein kleiner Tipp: buchen Sie bei Condor einen XL-Seat; die zusätzliche Beinfreiheit in der Notausgangs-Reihe sorgt für eine bequeme Anreise. Draussen könnte der Kontrast kaum deutlicher sein: sind wir in Frankfurt noch bei Schnee und Kälte gestartet, so erwarten uns nun etwa 30 Grad und Sonnenschein und ich denke nur "ja - Endlich wieder in Afrika!"

Unser Fahrer erwartet uns bereits und nachdem wir am Flughafen noch unser Bargeld in Namibia-Dollar gewechselt haben, geht es los. Wir haben eine lange Strecke vor uns; schließlich wollen wir auf dieser Reise das eher unberührte Nord-Namibia besser kennenlernen. Und je weiter wir uns von Windhoek entfernen, umso ruhiger wird es auf den Strassen. Gab es in Windhoek noch viele Baustellen und Verkehr, so wird es mit jedem Kilometer nach Norden ruhiger. In Otjiwarongo an unserem ersten Stopp könnte man noch denken, man ist an einer deutschen Autobahn-Raststätte. Alles ist sehr sauber und ordentlich und man kann sich unterwegs auch als Selbstfahrer gut versorgen. Weiter führt unsere Route über Okahandjia und Outjo Richtung Etosha Nationalpark. Wir steuern den unbekannteren westlichen Teil des Parks an und erreichen am späten Nachmittag die Hobatere Lodge, die in einer privaten Konzession am Rand des Parks liegt. Auf den letzten Metern vor der Lodge sehen wir einige Skelette von Zebras und Antilopen - ein klares Zeichen dass Raubkatzen hier waren und wir sind natürlich gespannt, Sie zu entdecken.

Die erste Nacht verbringen wir in den gemütlichen Bungalows der Lodge und starten dann am nächsten Morgen mit einem örtlichen Guide auf unsere erste Pirschfahrt. Das Löwenrudel zu finden ist nicht schwer, denn es hält sich an dem Wasserloch auf, dass wir bereits von der Restaurant-Terrasse beobachten konnten (Bild 1). Ausser dem König der Tiere sehen wir auch Antilopen und Strausse, so wie viele verschiedene Vogelarten. Gäste, die länger hier bleiben, können natürlich auch direkt im Etosha Nationalpark Pirschfahrten unternehmen, aber wir wollen schnell weiter. Heute geht es in die Kunene Region - ein unberührtes Stück Wildnis in Namibia!

Unser Guide Hans bringt uns über zunehmend schlechtere Strassen ins Hoanib River Bed. Dort hat sein Team mitten in der Natur ein mobiles Zeltcamp für uns vorbereitet, in dem wir die nächsten beiden Tage übernachten werden. Die Zelte sind komfortabel und jeweils mit eigener Dusche und "Toilette" ausgestattet. Im Küchenzelt zaubert der Koch für uns leckere Mahlzeiten mitten im Nirgendwo. Auch wenn der Name es anders vermuten lässt: Wasser gibt es im Hoanib Fluss kaum bis gar nicht. In diesem Flussbett schiessen nur nach Starkregen an ein paar Tagen im Jahr Wasserfluten entlang; ansonsten ist es ein eher trockenes Tal. Ein Besuch lohnt sich aber wegen der atemberaubenden Landschaft mit Bergen, Dünen und der Chance, Wüsten-Elefanten zu sehen (Bild 2). Auch wir kommen auf unserer Fahrt einem dieser "Grauen Riesen" ganz nah - ein tolles Erlebnis!

Nach zwei Tagen verlassen wir den Hoanib und fahren weiter ins Damaraland; unser Ziel: die Damara Mopane Lodge. Die Lodge ist ein traumhafter Ort der Ruhe und Entspannung, perfekt in die Felslandschaft eingefügt (von der eigenen Terrasse kann man kaum das nächste Zelt entdecken) und verfügt neben einem atemberaubenden Panorama-Ausblick auch über einen einzigartigen Platz für den Sundowner (Bild 3). Ein spezielles Highlight ist der Pool im Schatten eines riesigen Boulder-Felsens mit tollem Ausblick ins Tal. Von der Lodge aus besuchen wir die Felsgravuren von Twyfelfontein, die Felsformation der "Orgelpfeifen" und den Brandberg. Meine Meinung: kann man sich ansehen, muss man aber nicht. Wer den Tag im Damaraland einfach mal zur Entspannung zwischendurch nutzen will, macht nichts verkehrt.

Für uns geht die Reise nun weiter nach Swakopmund. In dieser kleinen Stadt am Atlantik spürt man das deutsche koloniale Erbe Namibias vielleicht noch am stärksten (Bild 4). Alle paar Schritte sieht man deutsche Namen für Geschäfte, Bars, Strassen oder einzelne Häuser. Man fühlt sich fast wie in einer deutschen Kleinstadt, wenn man auf der "Kaiser-Wilhelm-Strasse" an der "Emil-Kiewitt-Apotheke" vorbeiläuft... Ich übernachte im "Strand Hotel", das erst einige Tage zuvor eröffnet hat und ich kann es nur weiterempfehlen: die Zimmer sind geräumig und schön eingerichtet - alles mit einem Flair der deutschen Kolonialzeit. Die Lage direkt an der Mole ist perfekt, sowohl was den Ausblick als auch was die Nähe zum Stadtzentrum angeht. Verschiedene Restaurants bieten eine große Auswahl. Während der Zeit in Namibia besuche ich eine Messe mit Tourismus-Partnerfirmen und eine Veranstaltung der Hotelvereinigung von Namibia. Nach so viel "Zivilisation" geht es anschließend wieder in ruhigere Gegenden. Unser Guide fährt uns in die Erongo Berge zur Erongo Wilderness Lodge. Die Lodge ist bekannt für ihre gut beschilderten Wanderwege auf dem Areal und auch wenn uns ein Regenschauer den Sonnenuntergang vermiest, hat sich die Kletterei für den Ausblick auf jeden Fall gelohnt. Die Guides kennen sich sehr gut aus; wer möchte kann aber auch auf eigene Faust Wanderungen unternehmen, da alles gut beschildert ist.

Am nächsten Tag steht dann bereits die Rückfahrt nach Windhoek und die Heimreise auf dem Programm. Nachdem ich auf dieser Reise einen kleinen Teil Nord-Namibias gesehen habe, ist mir klar: dieses Land bietet so viele verschiedene, wunderbare Landschaften, eine beeindruckende Tierwelt im Etosha und viel, viel Zeit und Raum für einen unvergesslichen Aufenthalt - ich muss wieder kommen, und Sie?

Euer Jeremy Kitchen

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