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Reisebericht Botswana

Nachdem mein Mann und ich einige schöne Tage in Kapstadt verbracht hatten, ging am 14. Oktober nun die mit Spannung erwartete Botswana Selbstfahrer Gruppenreise mit dem Flug von Kapstadt nach Maun los.

Am Flughafen trafen wir bereits auf 2 Paare. Per Email und über die von Volker aus Arnsberg erstellte Botswana WhatsApp-Gruppe hatten wir uns alle schon ein wenig bekannt gemacht. In Maun erwarteten uns nach den schnellen Einreiseformalitäten unsere Guides, Lena und Tobi. Wir und die Arnsberger kannten die Beiden schon von einer früheren Namibia-Reise, daher war die Wiedersehensfreude groß. Das letzte Paar aus Lörrach trudelte etwas später mit der Maschine aus Johannisburg ein. Damit war unsere Gruppe komplett und wir konnten bei Avis unsere fast neuen Toyota Hillux übernehmen. Erfreulicherweise waren es Fahrzeuge mit Automatikgetriebe und Allrad, also konnte man sich voll auf die Pisten konzentrieren und das war auch gut so, denn da erwartete uns einiges. Dann noch Pula am ATM ziehen und Telefonkarten für unsere Mobiles kaufen. Danach waren wir ziemlich geschafft. Nach dem angenehmen Klima in Kapstadt war die plötzliche Hitze, die Trockenheit und der Staub ungewohnt.

Schnell verließen wir das geschäftige Städtchen, das vor allen Dingen Ausgangspunkt für Safaris ist und daher auch ein gutes Warenangebot hat. Unser kleiner Konvoi war mit Walkie-Talkies verbunden, eine sehr sinnvolle neue Anschaffung von Lena und Tobi. Nach 30 km hatten wir unsere erste Übernachtungslodge, das Disvovery B&B, erreicht. Leider hatten wir nicht viel Zeit uns umzusehen, da eine Stunde später schon wieder Abfahrt zum Sonnenuntergang und Abendessen war. Also schnell das Nötigste auspacken, frisch machen und los ging's zu einem zauberhaft am Fluss gelegenen Restaurant. Wir saßen am langen Tisch und schauten in die untergehende Sonne und genossen die friedliche Flusslandschaft. Bei einem guten Essen und Gläschen Wein merkten wir, dass wir so langsam ankamen. Lena und Tobi erklärte erst einmal ein wenig den Reiseverlauf und was uns so erwartet.

Viel zu schnell verging die Nacht und um 8.00 Uhr startete unsere Gruppe pünktlich zur Weiterreise. Nach 40 km Asphalt erwartete unsere Fahrer dann die erste Herausforderung. Unbefestigte Wellblechpiste und Tiefsand. Aber es klappte alles bestens. Die ersten Elefanten kreuzten unseren Weg, denn wir fuhren bereits durch National Park Gelände. Gegen Mittag erreichten wir das Sango Safari Camp, malerisch am Khwari River gelegen, der zum nördlichen Teil des Okawango Deltas gehört. Nach der Staubpiste und der ausgedörrten Landschaft war das saftige Grün nun ein wahrhaftig schöner Anblick.

Unsere Unterkünfte waren traditionelle Zelte mit Holzplattform auf Stelzen direkt am Flüsschen. Die Hippos begrüßten uns mit gemütlichem Grunzen und weiter am Waldrand sah man Elefanten und Antilopen friedlich grasen. Eigentlich brauchte man gar nicht mehr auf Pirsch! Daher beschlossen mein Mann und ich, den Nachmittag auf der Veranda zu verbringen und uns erst mal von der Fahrt und der Hitze zu erholen. Da wir hier 3 Nächte blieben, war noch genügend Zeit für Pirschfahrten. Ja, und diese bereiteten uns wirklich ein Highlight nach dem anderen. Löwenmama und Tante mit knuffigem Baby, Elefanten in großer Zahl und ein Leopard ganz nah und relaxt am Wegesrand. Tobi hatte ihn mit seinem Spürsinn vor allen anderen Safari Guides entdeckt, d.h wir hatten das Erlebnis exclusiv alleine für uns.

Schweren Herzens nahmen wir am Donnerstag Abschied von diesem zauberhaften Fleckchen Botswana. Das Essen war sterneverdächtig, der Service aufmerksam und unsere Zelte gemütlich und sicher, so daß wir das Gefühl hatten, inmitten der exotischen Tierwelt zu sein.

Am nächsten Morgen machten wir uns weiter auf den Weg nach Gweta. Lena versuchte die Strecke mit Tiersichtungen und Erklärungen, für uns etwas unterhaltsam zu gestalten. Dank Klimaanlage war auch die Hitze gut zu ertragen. Die Straße ging ebenfalls zum Teil durch Naturreservate, war aber aufgrund der Trockenzeit wenig abwechslungsreich. Gegen 18.00 erreichten wir die Gweta Lodge.

Nun hatten wir gemauerte Häuschen die verstreut in einem schönen Garten lagen. Die Zimmer waren riesig, aber die Einrichtung hatte schon bessere Tage gesehen. Aber hier waren wir nur für eine Nacht und der schöne Pool und die gemütliche Bar entschädigten uns.

Am nächsten Morgen standen ein Ortsrundgang auf dem Programm. Gweta ist sozusagen eine kleine Musteransiedlung, alles sehr sauber und ordentlich.

Um 16.00 machten wir uns mit kleinem Übernachtungsgepäck im großen Safari-Fahrzeug auf den Weg zu einem Highlight unserer Reise: die Übernachtung unter freiem Himmel in der Makgadikgadi Pfanne, dem größten ausgetrockneten See der Welt. Auf dem Weg dorthin besuchten wir eine kleine Kolonie mit den witzigen Erdmännchen und sahen im Hintergrund bereits die riesige ausgetrocknete ehemalige Seefläche. Der weiße Sand bildete bizarre Muster und wir gingen die letzten 500 Meter zu Fuss bis zum Camp. Während die Sonne sich langsam am Horizont senkte, bereitete Lena die Sundowner Drinks wie gewohnt zu. Beim Abendessen im Mondschein, wir hatten fast Vollmond, herrschte ausgelassene und fröhliche Stimmung. Später ging es es nach einer Katzenwäsche am Wassersack unter Gekicher in unsere "Betten". Jedes Paar hatte sich in der Weite verteilt und genoss für sich die Stille und Unendlichkeit der Wüste und des Sternenhimmels. Gegen 2.00 Uhr ging blutrot der Mond unter und die Sterne funkelten danach in der Dunkelheit noch schöner.

Nach einem spektakulären Sonnenaufgang und kräftigen Frühstück holten wir unser Gepäck in der Lodge in Gweta ab und machten uns auf den Weg in den Nxai Pan National Park. Der Weg dahin war für alle eine Herausforderung, tiefsandig und voll tückischer Spurrillen. Das kostete uns schließlich einen Reifen, der aber problemlos von Lena und Tobi und Mithilfe der anderen Fahrer gegen ein Ersatzrad getauscht wurde.

Im Park erwartete uns nun die schönste Lodge der Reise. Moderne und puristisch eingerichtete große Bungalows mitten in der weiten Savannen Landschaft direkt vor einem großen Wasserloch mit unzähligen Elefanten. Liebevoller herzlicher Service und traumhaft gutes Essen mit allen Getränken inclusive. Bei unseren Gamedrives hatten wir spektakuläre Tierbeobachtungen am Wasserloch aus allernächster Nähe. Am aufregendsten war die große Löwengruppe, die ganz nah an uns vorbei zum Wasser zog. Und zum Abschied noch am letzten Morgen vor der Abreise ein Gepard am Wasserloch. Außerdem dramatische Szenen an der Tränke vor der Lodge, als ein Baby-Elefant nicht mehr die steile Uferkante aus dem Wasserloch schaffte und die Mutter 24 Stunden trauernd bei ihrem Kind stand. Die Guides versprachen uns, das Kleine in jedem Falle zu retten. Dazu kam noch am letzten Abend ein gewaltiger Sandsturm, der in Minutenschnelle alle Zimmer mit einer dicken Staubschicht überzog. Die Fenster hatten nämlich nur Fliegendraht und keine Fensterscheiben. Da waren wir mit dem Personal bis zum Abendessen alle gut beschäftigt!

Ungern verließ wir nach 3 Tagen diesen spannenden National Park und das schöne Kwando Nxai Pan Camp und machten uns auf den 540 km langen Weg nach Kasane am Chobe Fluss. Die Straße war gut und mit kleinen Pausen und einem guten Mittagsimbiss in einer schönen Lodge schafften wir den Weg problemlos. Die Lodge am Chobe Fluss lag wunderbar, Essen und Service waren leider nicht so gelungen. Da wir aber sowieso immer unterwegs waren und 2 Abende in sehr schönen Lodges aßen, war das kein Problem. Wir machten auf dem Fluss eine tolle Bootssafari, wo wir den Hippos, Krokodilen, Büffeln und Elefanten ganz nahe kamen. Außerdem gab es unglaublich schöne und interessante Vögel zu sehen. Die Gamedrives mit dem Auto waren fahrerisch auch wieder aufregend und die hügelige Flusslandschaft wieder so ganz anders, als das, was wir vorher gesehen hatten. Der letzte Sundowner am Chobe Fluss mit karibikweißen Sand stimmte uns alle wehmütig, die Zeit in Botswana war viel zu schnell vorbei gegangen. Die Tour war perfekt geplant gewesen und jeder Fahrer hatte das off-road- Feeling unbeschwert genießen können, da man von unseren Guides immer fachkundige Unterstützung hatte. Sie hatten unermüdlich im Hintergrund für unser Wohlergehen gesorgt und uns alle organisatorischen Dinge und Widrigkeiten abgenommen. Botswana de Luxe, sozusagen!!

Der grandiose Abschluss in Victoria Falls war für alle nochmals etwas Besonderes. Die Autos wurden in Kasane abgegeben und nach den Grenzformalitäten für Zimbabwe in der Rekordzeit von 1,5 Stunden, wurden wir per Bus Transfer in die Batonka Lodge in Vic Falls gebracht. Eine wunderbare Unterkunft im Kolonialstil in einer ruhigen Gartenoase. Der kleine Ort war jetzt wieder bunt afrikanisch und natürlich ein Touristen Hotspot schlechthin. Im traditionellen Grandhotel Victoria Falls genossen wir auf Empfehlung von Lena und Tobi am Nachmittag gemeinsam den high tea. Nach den Strapazen ein luxuriöses und entspanntes Vergnügen, das uns in die alte koloniale Vergangenheit des Commonwealth entführte. Auch die Wasserfälle haben wir gemeinsam mit Lena und Tobi erlebt und sie haben uns die schönsten Foto Spots gezeigt und beim gegenseitigen fotografieren und den witzigsten Posings hatten wir viel Spaß. Weitere tolle Aktivitäten, wie Hubschrauberflug oder Bootsfahrt suchte sich jedes Paar aus einer Liste selbst aus und alles weitere organisierte Lena und das Hotel. Beim letzten gemeinsamen Abendessen waren sich alle einig, dass die Wasserfälle ein würdiger Abschluss unserer Tour waren. Wir bedankten uns bei Lena und Tobi herzlichst für diese warmherzig und sehr persönlich geführte Reise, die uns Botswana und die Viktoria Fälle auf eine ganz besondere Weise erleben ließen. Ich denke, wir alle werden diese Zeit nie vergessen.

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