Wann ist die beste Reisezeit für Simbabwe? Das ist die wohl wichtigste Frage, bevor Sie Ihre Koffer für dieses Juwel im südlichen Afrika packen. Ob Sie die Viktoriafälle in ihrer vollen Pracht erleben, riesige Elefantenherden an den Wasserstellen beobachten oder eine der legendären Walking Safaris unternehmen möchten - das Klima spielt eine entscheidende Rolle. In diesem Artikel erfahren Sie alles über die optimale Reisezeit, damit Ihre Reise nach Simbabwe unvergesslich wird.
Die beliebteste Reisezeit für Tierbeobachtungen

Simbabwe liegt auf einem Hochplateau, weshalb das Klima oft angenehmer ist als in vielen Nachbarländern. Es gibt keine klassischen vier Jahreszeiten, sondern einen Wechsel zwischen Trockenzeit und Regenzeit:
- Kühle Trockenzeit (Mai bis August): Die Tage sind sonnig und angenehm mild (ca. 20–25 °C), während die Nächte in höheren Lagen empfindlich kalt werden können. Es fällt kaum Niederschlag.
- Heiße Trockenzeit (September und Oktober): Die Temperaturen steigen deutlich an und erreichen oft die 30–35 °C Marke, in tiefer gelegenen Gebieten sogar bis zu 40 °C. Die Landschaft ist karg, was die Tierbeobachtung perfektioniert.
- Regenzeit (November bis März): Die Regenzeit kommt mit feucht-warmem Klima und teils heftigen Gewittern, meist am Nachmittag. Die Natur verwandelt sich in üppige Landschaften und die Luftfeuchtigkeit steigt.
Die Trockenzeit von April bis September sowie der heiße Oktober gelten als die beste Reisezeit für Simbabwe bezüglich klassischer Safaris. In diesen Monaten versammeln sich die Wildtiere an den wenigen verbleibenden Wasserstellen, da das Umland austrocknet. Die Vegetation ist weniger dicht, was die Sicht bei Pirschfahrten erleichtert und unglaubliche Tierbeobachtungen ermöglicht.
Wenn Sie ein echter Safari-Liebhaber sind, dann bietet die Zeit von August bis Oktober die absolut besten Reisebedingungen, um die Big Five hautnah zu erleben. Doch Simbabwe hat noch mehr zu bieten als nur trockene Savannen - je nach Region und Interesse verschiebt sich der Fokus.
Beste Reisezeit für Safari und Victoria Falls
Hwange Nationalpark - Das Reich der Elefanten

Der Hwange Nationalpark ist das Aushängeschild Simbabwes. Besonders in der heißen Trockenzeit (September und Oktober) ist das Erlebnis hier aufregend: Hunderte Elefanten und Löwen tummeln sich an den künstlich angelegten Wasserlöchern, da dies die einzigen Quellen in der trockenen Kalahari-Region sind. Wer die Tierwelt in ihrer höchsten Konzentration sehen möchte, für den ist dies der absolute Höhepunkt. Das klassische "Afrika", was Sie vielleicht aus den Dokumentationen kennen, erleben Sie hier zu dieser Zeit.
Die Victoriafälle - Ein tosendes Spektakel

Die Victoria Falls sind ein Ganzjahresziel, aber der Wasserstand des Sambesi verändert das Erlebnis gewaltig:
- März bis Mai: Die Fälle sind direkt nach der Regenzeit am mächtigsten. Das Wasser stürzt tosend in die Tiefe, die Gischt ist kilometerweit zu sehen. Man sollte aber beachten, dass die Gischt zu dieser Zeit so extrem ist, dass sie oft die Sicht auf den Wasserfall versperrt. (Tipp: Regenjacke einpacken!).
- September bis Dezember: Der Wasserstand sinkt. Dies ist die einzige Zeit, in der mutige Schwimmer den "Devil's Pool" auf Sambias Seite besuchen können. Aus der Vogelperspektive in einem Helikopter erkennt man nun die beeindruckende geologische Struktur der Schlucht.
✅ Die ideale Schnittmenge für beide Highlights liegt in den Monaten Juli bis September. In diesem Zeitraum profitieren Sie vom „Best-of“-Szenario: Der Wasserstand der Viktoriafälle ist nach der Regenzeit noch hoch genug, um das beeindruckende Spektakel tosender Wassermassen zu erleben, während sich in den Nationalparks die Trockenzeit ihrem Höhepunkt nähert.
Mana Pools Nationalpark - Wildnis pur am Sambesi

Der Mana Pools Nationalpark ist berühmt für seine Walking Safaris. Die optimale Reisezeit hierfür ist von Mai bis Oktober. Da der Park während der starken Regenzeit von November bis April teilweise unzugänglich ist, nutzen viele Reiseexperten die trockenen Monate, um mit kompetenten Guides die Wildnis zu Fuß zu erkunden. Es ist ein einmaliges Gefühl, ohne schützendes Blech in der Savanne zu stehen.
🔎 Welche Arten von Walking Safaris es gibt und warum Simbabwe eins der besten Länder dafür ist, erfahren Sie in unserem Blog über Walking Safaris in Simbabwe!
Lake Kariba und Kultur

Für Liebhaber von Seen und Hausbooten ist der Lake Kariba ein Muss. Die Monate Juni und Juli sind angenehm mild, während es im Oktober sehr heiß werden kann.
Außerdem sind kulturelle Stopps wie die Ruinen von Great Zimbabwe oder die Hauptstadt Harare das ganze Jahr über gut bereisbar, da das Klima dort durch die Höhenlage moderat bleibt.
Vor- und Nachteile der Reisezeiten in Simbabwe
Trockenzeit (Mai bis Oktober):
Vorteile:
- Beste Zeit für Tierbeobachtungen (Tiere an Wasserstellen).
- Geringes Malaria-Risiko, da es kaum stehendes Wasser gibt.
- Sonnig und klare Sicht für Fotografen.
- Alle Straßen im Nationalpark sind gut befahrbar.
Nachteile:
- Höhere Preise in der Hochsaison.
- In den beliebten Parks wie Hwange sind mehr Touristen unterwegs.
- September & Oktober kann extrem heiß sein (hohe Luftfeuchtigkeit kurz vor dem Regen).
Regenzeit (November bis März):
Vorteile:
- Üppige, grüne Landschaft (die "Green Season").
- Perfekt für Vogelbeobachtungen (Zugvögel aus Europa/Asien).
- Niedrigere Preise und exklusive Einsamkeit in den Lodges.
- Nachwuchs bei den Wildtieren - viele Jungtiere!
Nachteile:
- Einige Camps in Mana Pools und an anderen Orten schließen.
- Tierbeobachtung ist schwieriger, da die Tiere tief im Busch verschwinden.
- Hohe Temperaturen und feuchtes tropisches Klima.
Fazit: Wann ist IHRE beste Reisezeit?
Die ideale Reisezeit für Simbabwe hängt von Ihren Wünschen ab. Für die klassische Safari und die Viktoriafälle ist die Zeit von Mai bis Oktober (besonders von Mai bis August) die beste Reisezeit. Wenn Sie jedoch die Einsamkeit suchen, die Fotografie im Grünen lieben und ein wenig Regen nicht scheuen, bietet die Regenzeit von November bis März einen ganz eigenen Zauber.
💡 Unser Tipp: Kombinieren Sie Simbabwe auch mit den Nachbarländern Botswana oder Namibia, da die klimatischen Bedingungen oft ähnlich sind. Lassen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich von unseren Experten beraten und planen Sie Ihre maßgeschneiderte Safari!
Häufig gestellte Fragen zur Simbabwe Reisezeit:
Wann ist die beste Zeit für die Victoriafälle?
Die beste Zeit für viel Wasser und die größte Wucht ist April und Mai. Wer im "Devil's Pool" baden möchte und mehr Interesse and den Aktivitäten vor Ort hat, sollte zwischen Ende August und Dezember reisen.
Ist Simbabwe während der Regenzeit bereisbar?
Ja, absolut! Die Hauptstraßen nach Harare oder zu den Fällen sind gut. In abgelegenen Gebieten wie Mana Pools kann es jedoch zu Einschränkungen kommen.
Wann sieht man die meisten Tiere im Hwange Nationalpark?
Von August bis Oktober, wenn sich die Tiere an den verbleibenden Wasserstellen konzentrieren, sind die Sichtungen am spektakulärsten.
Wann lassen sich Safari und die Viktoriafälle am besten Kombinieren?
Die ideale Schnittmenge für beide Highlights liegt in den Monaten Juli bis September. In diesem Zeitraum profitieren Sie vom „Best-of“-Szenario: Der Wasserstand der Viktoriafälle ist nach der Regenzeit noch hoch genug, um das beeindruckende Spektakel tosender Wassermassen zu erleben, während sich in den Nationalparks die Trockenzeit ihrem Höhepunkt nähert. Das bedeutet für Sie: Erstklassige Tierbeobachtungen, da die Vegetation gelichtet ist, kombiniert mit angenehmen Tagestemperaturen und einem strahlend blauen Himmel über dem Sambesi.


