Einmal im Leben den „sanften Riesen“ in die Augen schauen – das war der Plan. Doch was ich auf meiner Rundreise durch Ruanda erlebt habe, war so viel mehr als nur ein Häkchen auf der Bucket List. Gemeinsam mit sechs Freunden - Frederick, Zara, Leonidas, Henri, Lara, Emma und ich, Nele, habe ich mich in das Abenteuer gestürzt. Wir waren eine Truppe von sieben Personen, bunt gemischt, aber alle mit demselben Ziel: Ostafrika von seiner authentischsten Seite kennenzulernen.
Ruanda wird oft als das „Land der tausend Hügel“ bezeichnet, und ich kann Ihnen versprechen: Das ist keine Übertreibung. Warum wir uns für genau diese Route entschieden haben? Weil sie den perfekten Bogen spannt – von der weiten Safari-Savanne im Osten über die dichten Regenwälder im Süden bis hin zu den majestätischen Vulkanen im Norden.
Hier ist mein ganz persönlicher Bericht über eine Reise, die mein Herz im Sturm erobert hat.
Ankunft in Kigali: Der sauberste Start in Afrika
Unsere Reise begann in der Hauptstadt Kigali. Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, begrüßte und die tropische Luft gleich zu Beginn. Es war warm und feucht, aber fühlte sich wie ein kleiner Appetizer an, der Lust auf mehr machte.
Noch bevor unser Abenteuer im Land der tausend Hügel so richtig losging, wartete am Flughafen in der Hauptstadt Kigali die erste Überraschung auf uns. Was wir nämlich absolut nicht auf dem Schirm hatten: Plastiktüten sind in Ruanda streng verboten! Kaum hatten wir den Boden dieses wunderschönen Landes betreten, wurde unser Gepäck beim Zoll gründlich durchleuchtet und sogar händisch durchsucht. Wir mussten an Ort und Stelle alle Plastiktüten, in denen wir unsere Schuhe oder Schmutzwäsche verpackt hatten, aus den Koffern nehmen und entsorgen. Das war ein Moment, in dem wir uns alle anschauten und dachten: Das hätten wir gerne vorher gewusst! Es ist also mein absoluter Insider-Tipp für Sie: Lassen Sie jede Form von Plastiktüten und Plastikflaschen direkt zu Hause und setzen Sie auf Stoffbeutel oder wiederverwendbare Packwürfel. Es schont nicht nur die Umwelt, sondern erspart Ihnen auch das hektische Umpacken direkt nach der Landung. Trotz dieses kleinen Stolpersteins war der Empfang unseres Guides Alphonse so herzlich, dass der Stress sofort verflogen war. Unsere Rundreise durch Ruanda konnte endlich beginnen!
Akagera-Nationalpark: Safari-Glück im Osten

Nach einer erholsamen Nacht in Kigali holte uns Alphonse mit einem robusten Safari-Fahrzeug ab. Die Fahrt zum Akagera-Nationalpark dauert etwa zweieinhalb Stunden. Während wir aus dem Fenster schauten, begriffen wir schnell, warum Ruanda das „Land der tausend Hügel“ genannt wird – die Landschaft ist ein endloses Meer aus grünen Wellen. Die Straßen waren ab und zu herausfordernd. Doch man merkte, dass Alphonse die Straßen gut kannte und sich geschickt durch den Verkehr schlängelte.
Warum Akagera?
Wir wollten nicht nur die Primaten sehen, sondern das volle Afrika-Gefühl. Der Akagera ist das größte geschützte Feuchtgebiet Zentralafrikas und bietet einen krassen Kontrast zu den Nebelwäldern der Gorillas. Hier findet man die „Big Five“ – Löwe, Leopard, Elefant, Büffel und Nashorn. Der große Vorteil: Im Vergleich zu den Parks in Kenia oder Tansania ist man hier fast allein. Keine Karawanen von Jeeps, die sich um einen Löwen drängeln.
Der Park ist das größte geschützte Feuchtgebiet Zentralafrikas. Hier findet man die „Big Five“, aber ohne die Touristenmassen, die man aus anderen Teilen Ostafrikas kennt.
Abenteuer auf dem Ihema-See

Nach dem Check-in in unserer Lodge und einem schnellen Mittagessen (die ruandischen Samosas sind ein Traum!) ging es aufs Boot. Der Ihema-See ist riesig und von Papyrus-Sümpfen gesäumt.
Wir schipperten so nah an Flusspferde heran, dass wir ihr Schnauben hören konnten. Die riesigen Krokodile, die am Ufer in der Sonne dösten, sahen aus wie Statuen – bis eines plötzlich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit ins Wasser glitt. Die meiste Zeit der Bootstour war unglaublich entspannend, fast wie eine Therapie. Die Vögelgesänge, das Wasser und die kleinen Insekten um uns herum - wenn der Motor aus ist, sind all diese Geräusche unüberhörbar und hüllten mich ein in das unglaubliche Gefühl, etwas ganz besonderes erleben zu dürfen.
Und das beste kam noch: Nur wenige Meter von uns entfernt war eine Elefantenherde. Ich zählte 13 Elefanten, inklusive zwei kleiner Babys, die wild durch die Beine der Mütter stürmten und ihre Rüssel um sich herum wedelten, als wären sie nur dazu da. Die Herde kam zum Trinken und Baden an das Ufer. In unserer 7er-Gruppe wurden alle Gespräche eingestellt und wie lauschten den schweren Schritten die sich mit dem Plätschern des Wassers mischen.
Die Pirschfahrt: Staub, Glück und Adleraugen

Am nächsten Tag hieß es: 6:00 Uhr Abfahrt. „Der frühe Vogel fängt den Löwen“, scherzte Alphonso.
Da wir alle noch etwas verschlafen waren, hatte die Hälfte von uns ihre Tücher in der Lodge vergessen. Ein riesiger Fehler! Die Pisten im Akagera sind trocken, und wenn der Jeep vor einem Gas gibt, sitzt man in einer roten Staubwolke. Mein Tipp: Ein Buff oder Schal vor Mund und Nase ist ein absoluter Lebensretter für Ihre Lunge und Ihre Kameraausrüstung. Wir sahen nach drei Stunden alle aus, als hätten wir uns in Terrakotta-Farbe gewälzt.
Doch der Staub war es wert. Wir entdeckten stolze Giraffen, die über Akazien ragten, kräftige Büffel, die uns mürrisch aus dem hohen Gras anstarrten uns sogar ein Rudel junger Löwen, die sich im Schatten eines Baumes gegenseitig kiffen. Die Wildtiere Afrikas sind einfach fantastisch anzusehen! Und auch die Antilopen sollten nicht unterschätzt werden. Sie kommen in allen Formen und Farben, in groß und grazil und in klein und gemustert.
In der Mittagshitze fand wir einen Platz im Schatten und genossen ein Picknick, welches Alphonso und zubereitete. Das war auch die Zeit, in der wir uns den kleinen Wesen der Erde zuwenden konnten. Ich beobachtete dicke Mistkäfer, die Bälle von fünffacher Größe ihrer selbst vor sich rollten, sowie Grashüpfer und Armeisen, die innerhalb von 10 Minuten eine Armeisenstraße über den Tisch zu unseren Krümeln konstruierten. Hier pulsiert das Leben.
Was man dort noch machen könnte: Es werden auch Nachtsafaris angeboten, um Leoparden oder Hyänen zu sehen. Wir haben uns dagegen entschieden, weil wir den Fokus auf die Bootsfahrt und die lange Tages-Pirsch legen wollten. Außerdem hatten wir zwei Vogelinteressierte - Henri und Zara - in der Gruppe, die die über 500 Vogelarten in Ruhe beobachten wollten und atemberaubende Bilder von den bunten Lebewesen machten. Auch eine Wander-Safari(Walking Safari) wäre möglich gewesen, aber bei der Hitze war uns der Jeep mit dem aufklappbaren Dach dann doch lieber.
Rückkehr nach Kigali und die Geschichte Ruandas

Tag 4 führte uns zurück in die Stadt. Doch bevor wir die Wildnis ganz verließen, schwangen wir uns in den Außenbezirken von Akagera auf die Fahrräder. Eine Radtour durch die Hügel ist die beste Art, den Menschen vor Ort zu begegnen. Überall winkende Kinder und eine unglaubliche Gastfreundschaft.
Nach dem Mittagessen in Kigali stand ein wichtiger Programmpunkt an: Das Kigali Genocide Memorial. Es ist ein schwerer Gang, aber für eine Rundreise durch Ruanda unerlässlich. Man versteht erst dort wirklich, wie weit dieses Land gekommen ist und warum Versöhnung hier nicht nur ein Wort, sondern gelebter Alltag ist. Es macht die Begegnung mit den Menschen danach noch bedeutungsvoller.
Nach diesem bewegenden Besuch ließen wir den Tag in Kigali ausklingen, besuchten Märkte und kosteten lokale Spezialitäten. Als wir zum Abendessen zurück ins Hotel kamen, hatten wir leider kaum Platz für das wirklich köstliche Essen dort - aber liegen blieb trotzdem nichts.
Nyungwe-Forest-Nationalpark: Schimpansen und Adrenalin

Die Fahrt von Kigali in Richtung Nyungwe dauert einige Zeit, aber Langeweile kam bei uns sieben nicht auf. Wir machten einen Zwischenstopp in Butare, dem kulturellen Herz des Landes.
- Kultur-Check: Wir besuchten das Museum des Königspalastes und das Ethnografische Museum. Besonders die Inyambo Rinder mit ihren gigantischen Hörnern im Königspalast haben uns beeindruckt. Sie wirken fast majestätisch und werden traditionell sogar mit Gesängen geehrt.
- Warum Butare? Man könnte auch direkt durchfahren, aber dieser Stopp gibt einem das nötige Hintergrundwissen über die traditionelle Lebensweise und das frühere Königtum, bevor man ganz in die Natur abtaucht.
Das Abenteuer im Nyungwe-Wald: Chaos, Kaffee und Schimpansen

Der Nyungwe-Forest-Nationalpark ist einer der ältesten Regenwälder Afrikas. Er ist riesig, oft in Nebel gehüllt und beherbergt stolze 13 Primatenarten. Unser Tag begann um 5:00 Uhr morgens mit einer starken Tasse ruandischem Kaffee. Ich war so aufgeregt auf den Tag und die bevorstehenden Erlebnisse, dass ich zum aufwachen gar keinen Kaffee gebraucht hätte, aber er schmeckte unglaublich aromatisch und lecker!
Das Schimpansen-Trekking: Im Gegensatz zu den Berggorillas, die eher gemütlich herumsitzen, sind Schimpansen echte Energiebündel. Und sie sind laut! Man hört sie kreischen und rufen, lange bevor man sie sieht. Unser Trekking war ein echtes Workout. Wir mussten querfeldein durch dichtes Gebüsch und über Wurzeln klettern, weil die Schimpansen beschlossen hatten, heute besonders mobil zu sein.
Als wir sie endlich in den hohen Baumwipfeln entdeckten, wie sie sich von Ast zu Ast schwangen und miteinander interagierten, war das Keuchen vergessen. Es ist wild, es ist wuselig und absolut faszinierend. Die Schimpansen schienen uns zwar wahrzunehmen und doch waren sie kaum interessiert an uns. Sie interagierten untereinander, neckten einander und versteckten ihr Essen voreinander. Nach einer Weile bei den Schimpansen, in der wir viel lernten, Bilder schossen und unseren Guides zuhörten, wie sie das Verhalten erklärten, ging es auf den Rückweg - voller Euphorie und alle mit einem Grinsen von einem Ohr zum anderen!
- Kleiner Hinweis am Rande: Frederick rutschte auf einer nassen Wurzel aus und landete im Matsch. Das Gelächter war groß, aber sein Stolz war der einzige Schaden. Und trotzdem: Nehmen Sie wirklich Wanderschuhe mit richtigem Profil und eventuell Gamaschen mit. Der Regenwald macht seinem Namen alle Ehre – es ist rutschig und feucht!
Adrenalin pur: Der Canopy Walk

Nach dem Mittagessen stand der berühmte Canopy Walk auf dem Plan.
Wir balancierten auf einer 160 Meter langen und 70 Meter hohen Hängebrücke direkt über den Baumkronen. Sie blicken über ein endloses grünes Meer. Mit viel Glück sieht man von hier oben sogar andere Primaten oder seltene Vögel, die man vom Boden aus nie entdecken würde. Es war ein tolles Erlebnis, ich würde gerne nochmal dort hin.
- Für wen ist das nichts? Wenn Sie extreme Höhenangst haben, wird das eine Herausforderung. Aber zwei aus unserer Gruppe hatten eigentlich weiche Knie und haben es trotzdem gewagt – die Freunde danach war unbezahlbar.
Mögliche Alternativen: Wer es ruhiger mag, kann im Nyungwe-Nationalpark auch das Trekking zu den Colobus-Affen machen. Diese sind weniger hektisch als die Schimpansen und mit ihrem schwarz-weißen Fell wunderschöne Fotomotive. Wir haben uns für die Schimpansen entschieden, weil die Interaktion mit unseren „nächsten Verwandten“ einfach einen ganz besonderen Reiz hat.
Der Weg zum Kivu-See: Zeit zum Durchatmen

Bevor es zum großen Finale in den Norden ging, machten wir einen Schlenker zum Kivu-See. Nach den anstrengenden Wanderungen im Nyungwe-Wald war die Bootsfahrt auf dem See genau das Richtige. Das Wasser ist glasklar, es gibt keine Krokodile oder Flusspferde und man kann einfach mal die Beine baumeln lassen. Wir machten einen Naturspaziergang am Ufer und genossen die Ruhe und einige schwammen am Strand, bevor uns Alphonso nach Musanze brachte.
Dort, im Schatten der gewaltigen Vulkane, wartete das Erlebnis unserer Ruanda-Rundreise, auf das wir alle hingefiebert hatten.
Volcanoes-Nationalpark: Die Begegnung mit den Berggorillas

Die Spannung stieg in unserer 7er-Gruppe ins Unermessliche. Wir erreichten Musanze, das Tor zum legendären Volcanoes-Nationalpark. Hier, in den nebelverhangenen Virunga-Bergen, sollte sich der größte Traum unserer Rundreise durch Ruanda erfüllen.
Das Gorilla-Trekking

Schon bei der Ankunft spürt man es: Das Erbe von Dian Fossey ist hier allgegenwärtig. Es ist ein heiliger Ort für den Naturschutz. Am Morgen des Trekkings gab es erst einmal einen heißen Kaffee und ein ausführliches Briefing von den Rangern.
Ich war unglaublich nervös. Würden wir sie wirklich finden? Wie würden die Berggorillas auf uns reagieren?
Der Aufstieg: Wir starteten den Marsch durch den dichten Regenwald. Der Weg ist steil und der Boden vom nächtlichen Regen oft matschig – ein echtes Workout im Hochland. Aber keine Sorge: Die Ranger sind fantastisch und passen das Tempo immer dem langsamsten Mitglied der Gruppe an.
Nach etwa zwei Stunden hielten die Fährtenleser plötzlich inne. „Sie sind da.“ Wir legten unsere Rucksäcke ab und traten vor. Und da saß er: Ein gewaltiger Silberrücken, der völlig tiefentspannt an einem Bambusstab kaute. Direkt daneben spielten zwei Jungtiere und schlugen tollpatschige Purzelbäume. Es ist schwer in Worte zu fassen, was man fühlt, wenn man diesen sanften Riesen so nah gegenübersteht. Man erkennt sich in ihren Augen fast selbst wieder, so ähnlich sind sie uns.
Wir hatten exakt eine Stunde Zeit bei den Tieren. Das klingt kurz, fühlt sich aber wie eine Ewigkeit an. Legen Sie die Kamera nach 10 Minuten mal zur Seite! Die besten Erinnerungen speichert das Herz, nicht die SD-Karte. Dieser Besuch ist übrigens ein direkter Beitrag zum Schutz der Tiere – durch die hohen Gebühren für das Gorilla-Tracking werden die letzten Berggorillas und ihr Lebensraum vor Wilderern geschützt.
Goldmeerkatzen: Das goldene Leuchten im Bambuswald

An unserem vorletzten Tag besuchten wir die Goldmeerkatzen (Golden Monkeys). Sie sind flink, farbenfroh und leben ebenfalls im Vulkan-Gebiet. Ein deutlich entspannteres Trekking als bei den Gorillas, aber fotografisch fast genauso spannend. Da wir als große Gruppe unterwegs waren, hatten wir einen Riesenspaß dabei, die flinken Bewegungen der Tiere mit unseren Kameras einzufangen. Und dazu lernten wir eine Menge über diese fantastischen Tiere und ihr zuhause von den Rangern.
Zurück in Kigali gab es noch ein besonderes Erlebnis: Ein Rundgang durch den Stadtteil Nyamirambo, organisiert vom Nyamirambo Women's Centre. Wir lernten, wie man ruandisch kocht und bekamen einen Einblick in das echte Leben der Frauen dort. Das ist nachhaltiger Tourismus, der wirklich bei den Menschen ankommt.
Fazit meiner Rundreise durch Ruanda
Ruanda ist ein Naturparadies, das mich tief beeindruckt hat. Die Kombination aus der weiten Safari-Welt in Akagera, dem mystischen Nyungwe-Wald und den majestätischen letzten Berggorillas macht diese Route so besonders.
Warum eine Gruppenreise mit 7 Personen ideal war? Wir konnten die Erlebnisse direkt teilen, die Kosten für private Fahrzeuge waren geteilt günstiger und wir hatten in den Lodges abends immer die besten Gespräche am Lagerfeuer. Außerdem findet das Gorilla Trekking immer in Gruppen von maximal 8 Personen statt, wodurch wir das Erlebnis ganz für uns hatten.
Kurze Checkliste für Ihre Planung:
- Reisezeit: Die beste Zeit ist von Juni bis September oder Dezember bis Februar (Trockenzeit).
- Ausrüstung: Feste Schuhe für das Gorilla-Tracking (gegen Ameisen!) und eine Powerbank.
- Visum: Kann man unkompliziert vorab online oder bei Ankunft beantragen.
Ruanda gehört definitiv zu den Zielen, die einen verändern. Wenn Sie überlegen, eine Rundreise durch Ruanda zu buchen: Tun Sie es. Das Land der tausend Hügel wird Sie mit offenen Armen empfangen.
Hier finden Sie den Reiseplan, den wir nutzen, falls Ihnen diese Route gefallen hat.
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