Die Viktoriafälle in Afrika sind ein Ort, den man einmal im Leben mit eigenen Augen gesehen haben muss. Wenn die gewaltigen Wassermassen des Sambesi über 1.700 Meter Breite fast 111 Meter in die Tiefe stürzen, versteht man sofort, warum die Einheimischen sie „Mosi-oa-Tunya“ nennen – der donnernde Rauch.
Doch bei der Planung stellt sich schnell die entscheidende Frage: Victoria Fälle, wo ist es am schönsten? Sollten Sie die Fälle von Simbabwe oder Sambia aus besuchen? Als Experten für das südliche Afrika haben wir beide Seiten für Sie verglichen.
Der direkte Vergleich: Simbabwe vs. Sambia
Die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe verläuft genau in der Mitte des Sambesi-Flusses. Das bedeutet, dass beide Länder einen Teil dieses UNESCO-Weltnaturerbes "besitzen".
Simbabwe: Die klassische Postkarten-Aussicht

Wenn Sie sich fragen, wo man den spektakulärsten Blick hat: Etwa zwei Drittel der Fälle liegen auf der Seite von Simbabwe.
- Vorteil: Sie haben fast das ganze Jahr über einen frontalen Blick auf die Main Falls. Ein gepflegter Rundweg führt Sie durch einen dichten Regenwald zu 16 verschiedenen Aussichtspunkten.
- Feeling: Die Gischt ist hier so stark, dass man innerhalb von Sekunden nass wird – ein unvergessliches Erlebnis, bei dem man die Kraft der Natur spürt.
Sambia: Das Abenteuer direkt an der Kante

Die sambische Seite bei der Stadt Livingstone bietet ein völlig anderes Erlebnis.
- Vorteil: Hier kommen Sie dem Wasserfall so nah wie nirgendwo sonst. Über die Knife Edge Bridge spazieren Sie direkt durch die Gischtwolken.
- Highlight: In der Trockenzeit können Mutige im berühmten Devil’s Pool baden – ein natürliches Felsbecken direkt an der Abbruchkante der Batoka-Schlucht.
Beste Reisezeit für die Viktoriafälle
Wann die beste Reisezeit für die Victoria Falls für Sie ist, hängt davon ab, was Sie erleben möchten.
- März bis Mai (Ende der Regenzeit): Der Sambesi führt maximales Wasser. Das Donnern ist ohrenbetäubend, die Gischt steigt hunderte Meter hoch. Achtung: Vor lauter Nebel sieht man manchmal den Abgrund kaum!
- Juni bis August: Unsere Empfehlung. Viel Wasser, klare Sicht und perfektes Safariteil-Wetter.
- September bis Dezember (Ende der Trockenzeit): Das Wasser geht zurück. Auf der sambischen Seite liegen die Felsen oft trocken. Dies ist jedoch die einzige Zeit für den Devil’s Pool und ideal für Wildwasser-Rafting.
💡 Persönlicher Tipp: Wenn Sie die Fälle im November besuchen, wählen Sie unbedingt die Seite in Simbabwe, da der Wasserfall dort nie ganz austrocknet.
Aktivitäten und Erlebnisse rund um die Victoriafälle

Die Region ist als „Adrenalin-Hauptstadt Afrikas“ bekannt. Egal auf welcher Seite der Grenze Sie übernachten, die Victoria Falls Bridge verbindet beide Welten.
- Hubschrauber-Rundflug: Nur aus der Luft erkennt man die wahre Dimension der Schlucht.
- Safaritouren: Kombinieren Sie Ihren Besuch mit dem Hwange Nationalpark in Simbabwe oder dem Chobe Nationalpark im nahen Botswana.
- Sonnenuntergangs-Bootsfahrt: Auf dem Sambesi, oberhalb der Fälle, gleiten Sie an Flusspferden und Elefanten vorbei, während die Sonne den Fluss golden färbt.
Exklusive Lodges: Wo Sie am besten übernachten
Die Wahl der richtigen Lodge bei den Victoria Falls ist entscheidend für das Gesamterlebnis. Wir von Severin Travel empfehlen Ihnen Unterkünfte, die Charme mit erstklassiger Lage verbinden.
🔎 Hier finden Sie einige unserer Lodge Empfehlungen in Sambia.
🔎 Und hier kommen Sie zu den schönsten Lodges in Simbabwe.
Unsere Favoriten in Simbabwe:
- The Victoria Falls Hotel: Ein legendäres Haus mit Geschichte. Von der Terrasse aus blicken Sie direkt auf die Gischtwolken und die historische Eisenbahnbrücke aus dem Jahr 1905.
- Victoria Falls Safari Lodge: Etwas außerhalb gelegen, bietet sie einen fantastischen Blick über ein Wasserloch, an dem sich oft Elefanten und Büffel versammeln.
Unser Tipp für Sambia:
- Thorntree River Lodge: Direkt am Ufer des Sambesi gelegen, kombiniert diese Lodge modernen Luxus mit absoluter Ruhe im Mosi-oa-Tunya Nationalpark.
Anfahrt und Visum: So einfach ist der Wechsel
Dank des KAZA Univisa können Sie heute problemlos zwischen beiden Ländern hin- und herreisen. Sie landen entweder am Victoria Falls Airport (VFA) in Simbabwe oder in Livingstone (LVI) in Sambia. Der Transfer über die Grenze ist unkompliziert und bietet Ihnen die Chance, die Viktoriafälle mit eigenen Augen von beiden Seiten zu bestaunen.
Also wieso sich entschieden, wenn man beides haben kann!
🔎 Außerdem lassen sich die Viktoriafälle mit vielen aufregenden Ländern wie Namibia und Botswana kombinieren. Hier kommen Sie zu einer Route, die alles vereint! Mit der berühmten Chobe-Princess inklusive!
Fazit: Jetzt Afrika entdecken!
Es gibt kein „Besser“, nur ein „Anders“. Simbabwe bietet die beeindruckendere Aussicht, Sambia das intensivere Abenteuer. Wer die Zeit hat, sollte beide Seiten besuchen, denn dieses Naturwunder der Erde zeigt in jedem Land ein anderes Gesicht.
Haben Sie Lust bekommen, das Donnern der Fälle selbst zu hören? Lassen Sie uns gemeinsam Ihre individuelle Reise planen – von der passenden Lodge bis zur perfekten Safari-Kombination.


