Überblick
Das Samburu National Reserve im Norden Kenias ist ein Ort von rauer, archaischer Schönheit. Abseits der klassischen Pfade der Masai Mara erwartet Sie hier eine kontrastreiche Halbwüsten-Landschaft, die durch den mächtigen Ewaso Nyiro Fluss zum Leben erweckt wird. Die rötliche Erde, die markanten Doum-Palmen und die schroffen Bergketten im Hintergrund verleihen Samburu eine ganz eigene, fast mystische Atmosphäre. Hier begegnen Sie nicht nur den „Großen Fünf“, sondern auch einer Tierwelt, die perfekt an die trockenen Bedingungen des Nordens angepasst ist.
Die „Special Five“: Samburus einzigartige Bewohner
Samburu ist weltberühmt für seine „Special Five“ – fünf Tierarten, die man fast ausschließlich in dieser Region Kenias findet. Eine Safari hier ist wie eine Entdeckungsreise zu biologischen Besonderheiten:
- Netzgiraffe: Mit ihrem markanten, geometrischen Muster.
- Grevyzebra: Größer als das gewöhnliche Steppenzebra und mit feineren Streifen.
- Somalistrauß: Erkennbar an seinen bläulichen Beinen und Hälsen.
- Beisa-Oryx: Eine elegante Antilope mit langen, geraden Hörnern.
- Gerenuk (Giraffengazelle): Die auf den Hinterbeinen steht, um an die Blätter hoher Büsche zu gelangen.
Lebensader Ewaso Nyiro und die Kultur der Samburu
Der Ewaso Nyiro Fluss ist das pulsierende Herz des Reservats. In der Trockenzeit sammeln sich riesige Elefantenherden an seinen Ufern, um zu trinken und im Schlamm zu baden. Krokodile sonnen sich auf den Sandbänken, während Leoparden in den dichten Uferwäldern auf Beute lauern. Doch Samburu ist auch ein Ort der Begegnung: Das Reservat ist die Heimat des stolzen Volkes der Samburu. Ihre farbenprächtige Kleidung und ihr traditioneller Lebensstil als Halbnomaden sind eng mit der Natur verbunden und bieten Reisenden faszinierende kulturelle Einblicke.
Der Reisekalender: Wann ist die beste Zeit für Samburu?
- Juni – Oktober (Haupttrockenzeit): Die beste Zeit für Wildtierbeobachtungen. Die Tiere konzentrieren sich am Fluss, da die Wasserlöcher im Busch austrocknen. Die Sicht ist durch die karge Vegetation exzellent.
- Dezember – März: Ebenfalls eine gute, trockene Reisezeit mit viel Sonnenschein.
- November & April – Mai (Regenzeiten): Die Landschaft blüht auf und verwandelt sich in ein grünes Paradies. Für Vogelbeobachter ist dies die beste Zeit, da zahlreiche Zugvögel eintreffen. Die Wege können jedoch teilweise herausfordernd sein.
- Tipp: Da Samburu tiefer liegt als die Highlands, ist es hier deutlich heißer. Planen Sie Ihre Pirschfahrten für den frühen Morgen und den späten Nachmittag ein.
Ihr Abenteuer im Norden mit Severin Travel
Samburu ist für uns von Severin Travel der Inbegriff des „echten“ Afrikas. Wir empfehlen das Reservat besonders für Reisende, die eine Alternative zur Mara suchen oder die landschaftliche Vielfalt Kenias erleben möchten. Wir wählen für Sie Lodges aus, die oft direkt am Flussufer liegen, sodass Sie das Treiben der Elefanten direkt von Ihrer Veranda aus beobachten können. Ob als Flugsafari ab Nairobi oder als Teil einer Rundreise durch den Norden – Samburu wird Sie mit seiner wilden Unverfälschtheit verzaubern.
Wichtige Informationen
Empfohlene Unterkünfte
Individuell anpassbare Reisen
Reiseziele & Routen
Aktivitäten und Erlebnisse
Unterkünfte
Anzahl der Reisenden
Transporte
Reiselänge
FAQs
Was sind die „Special Five“?
Dazu gehören die Netzgiraffe, das Grevyzebra, der Somalistrauß, die Beisa-Oryx und die Gerenuk-Gazelle. Diese Arten sind speziell an die trockene Umgebung des Nordens angepasst.
Ist Samburu ein Malariagebiet?
Ja, wie die meisten Nationalparks in Kenia gilt auch Samburu als Malariagebiet. Wir empfehlen eine entsprechende Prophylaxe und konsequenten Mückenschutz ab der Dämmerung.
Wie erreicht man das Reservat am besten?
Von Nairobi aus gibt es tägliche Flüge (ca. 90 Minuten) zu den verschiedenen Airstrips (z. B. Buffalo Springs oder Oryx). Alternativ ist die Anreise auf dem Landweg möglich (ca. 5–6 Stunden), die durch die fruchtbaren Highlands führt.
Gibt es im Samburu National Reserve Löwen?
Ja, Samburu hat eine gesunde Löwenpopulation. Berühmt wurde das Reservat durch die Löwin Kamunyak, die in den frühen 2000er Jahren bekannt dafür war, mehrere Oryx-Antilopen-Kälber zu „adoptieren“.
Darf man im Reservat zu Fuß gehen?
Innerhalb des staatlichen Reservats sind Wanderungen in der Regel nicht erlaubt. Viele private Lodges in angrenzenden Schutzgebieten (Conservancies) bieten jedoch geführte Buschwanderungen mit bewaffneten Rangern an.
Mit welchen Zielen lässt sich Samburu kombinieren?
Ideal ist eine Kombination mit dem Ziwa Rhino Sanctuary (Nashörner) oder dem Meru Nationalpark. Für den Kontrast bietet sich im Anschluss die wasserreiche Maasai Maraoder Entspannung an der Küste bei Diani Beach an.
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