Tarangire Nationalpark
Überblick
Südlich des Lake Manyara gelegen, ist der Tarangire Nationalpark ein oft unterschätztes Juwel im Northern Circuit Tansanias. Er ist berühmt für seine markante Landschaft, die von riesigen, jahrhundertealten Baobab-Bäumen (Affenbrotbäumen) dominiert wird. Wussten Sie, dass der Park seinen Namen dem Tarangire-Fluss verdankt? Dieser ist die einzige permanente Wasserquelle in der Region und wirkt während der Trockenzeit wie ein Magnet auf die Tierwelt. Wer die Einsamkeit der Wildnis sucht und Elefantenherden von beeindruckender Größe erleben möchte, ist im Tarangire genau richtig.
Highlights im Tarangire: Silale Swamp und die Elefanten-Migration
Ein absolutes geografisches Highlight ist der Silale Swamp. Dieser riesige Sumpf fungiert wie ein Schwamm, der Wasser speichert und selbst in der trockensten Zeit grünes Gras bietet. Hier sammeln sich regelmäßig hunderte von Elefanten – Tarangire beherbergt eine der größten Populationen weltweit. Die grauen Riesen graben im trockenen Flussbett nach Wasser, ein faszinierendes Schauspiel, das man auf Pirschfahrten hautnah beobachten kann. Neben Elefanten ist der Park auch für seine baumkletternden Pythons und die seltene Oryx-Antilope bekannt.
Ein Paradies für Vogelliebhaber und Raubkatzen
Mit über 550 verschiedenen Vogelarten gilt der Tarangire als eines der besten Ziele für Birdwatching in Tansania. Die trockenen Savannen bieten zudem ideale Jagdbedingungen für Löwen, Leoparden und Geparden. Besonders beeindruckend sind die Termitenhügel, die über den ganzen Park verteilt sind; oft dienen sie den Raubkatzen als erhöhte Aussichtspunkte, um Beute in den weiten Ebenen auszumachen. Wenn das Licht der untergehenden Sonne die roten Erdpisten und die silbrigen Stämme der Baobabs beleuchtet, entstehen Fotomotive von unvergleichlicher Schönheit.
Der Reisekalender: Wann ist die beste Zeit für den Tarangire?
- Juni – Oktober (Hauptreisezeit): Die absolute Spitzenzeit für Tierbeobachtungen. Da das Umland austrocknet, konzentriert sich die gesamte Tierwelt am Tarangire-Fluss. Die Sichtungen sind zu dieser Zeit spektakulär.
- November – Dezember: Die kurzen Regenfälle lassen die Natur aufatmen. Der Park wird grün, und die ersten Zugvögel aus Europa und Asien treffen ein.
- Januar – März: Eine gute Reisezeit mit warmen Temperaturen. Die Sichtbarkeit ist durch das moderat gewachsene Gras weiterhin gut, und der Park ist weniger frequentiert als die Serengeti.
- April – Mai: Die „Grüne Saison“. Der Park verwandelt sich in einen blühenden Garten. Es ist die beste Zeit für Reisende, die Ruhe suchen und die Landschaft in saftigen Farben genießen möchten.
Ihr Safari-Abenteuer mit Severin Travel
Der Tarangire Nationalpark ist der perfekte Einstieg für jede Tansania-Rundreise. Aufgrund seiner Lage lässt er sich hervorragend mit dem Ngorongoro Krater und der Serengeti kombinieren. Wir von Severin Travel empfehlen, mindestens zwei Nächte in einer Lodge direkt im Park oder am Rand des Schutzgebietes zu verbringen, um auch die stimmungsvollen Randstunden des Tages für Safaris nutzen zu können. Lassen Sie sich von uns beraten und planen Sie Ihre individuelle Traum-Safari in das Land der Giganten.
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FAQs
Wo liegt der Tarangire Nationalpark und wie erreiche ich ihn?
Der Tarangire Nationalpark liegt im Norden Tansanias, etwa 120 km südwestlich von Arusha, zwischen dem Lake Manyara und dem Maasai-Gebiet. Er ist bequem mit dem Auto erreichbar (etwa 2–3 Stunden Fahrt von Arusha) oder per Inlandsflug über den Kuro Airstrip im Süden des Parks.
Was macht Tarangire so besonders?
Tarangire ist berühmt für seine große Elefantenpopulation, die markanten Baobab-Bäume und seine weniger überlaufene Atmosphäre im Vergleich zur Serengeti. In der Trockenzeit (Juni–Oktober) versammeln sich Tausende Tiere entlang des Tarangire-Flusses, was spektakuläre Beobachtungen ermöglicht.
Welche Tiere kann ich in Tarangire sehen?
Neben großen Elefantenherden leben hier Löwen, Leoparden, Geparden, Büffel, Zebras, Giraffen, Paviane und viele Antilopenarten. Auch Vogelbeobachter kommen auf ihre Kosten – mit über 500 Arten ist Tarangire ein Paradies für Ornithologen.
Wie groß ist der Park und kann man ihn an einem Tag besuchen?
Der Tarangire-Nationalpark erstreckt sich über rund 2.850 Quadratkilometer und ist damit einer der größeren Parks im Norden Tansanias. Obwohl er sich problemlos in einem Tagesausflug erkunden lässt – besonders von Arusha oder dem Lake Manyara aus –, lohnt sich ein längerer Aufenthalt, um die landschaftliche Vielfalt und die reiche Tierwelt in Ruhe zu erleben. Wer mehr Zeit mitbringt, hat größere Chancen, auch seltenere Arten und eindrucksvolle Tierwanderungen entlang des Tarangire-Flusses zu beobachten.
Wie unterscheidet sich Tarangire von anderen Parks im Norden Tansanias?
Der Tarangire-Nationalpark unterscheidet sich durch seine dichte Konzentration an Wildtieren während der Trockenzeit und seine charakteristische Landschaft mit uralten Baobab-Bäumen und dem namensgebenden Tarangire-Fluss als Lebensader. Im Vergleich zur weiten, offenen Serengeti wirkt Tarangire ursprünglicher und ruhiger, da er weniger stark frequentiert ist. Auch das Safari-Erlebnis ist oft intensiver, da Tiere in der Trockenzeit dicht gedrängt entlang des Flusses zu beobachten sind – ideal für Tierliebhaber, die abseits der Haupttouristenrouten unterwegs sein möchten.
Lässt sich Tarangire mit anderen Parks kombinieren?
Unbedingt – er ist Teil der klassischen nördlichen Safariroute und lässt sich ideal mit dem Ngorongoro-Krater, dem Lake Manyara Nationalpark und der Serengeti kombinieren. Auch ein anschließender Badeaufenthalt auf Sansibar ist möglich. Sprechen Sie uns gerne an für eine individuelle Reiseplanung!
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